Untersuchung mit offenen radioaktiven Stoffen ("Radioisotopen") zur Untersuchung von
  • Schilddrüse (Größe und Funktion, "heiße und kalte Knoten")
  • Nebenschilddrüsen
  • Skelettsystem (Tumor- und Metastasendiagnostik, Entzündungen, Prothesendiagnostik)
  • Knochenmark (Entzündungsdiagnostik)
  • Herz (Durchblutung des Herzmuskels)
  • Nieren (Funktionsdiagnostik)
  • Lunge (Lungendurchblutung, Emboliediagnostik)
  • Lymphdrüsendiagnostik (Lymphödem, Wächterlymphknoten)

Das verwendete Isotop ist in aller Regel 99m-Technetium mit einer Halbwertszeit von nur 6 Stunden, das heißt aufgrund des physikalischen Zerfalls ist von der zugeführten radioaktiven Dosis nach jeweils 6 Stunden nur noch die Hälfte vorhanden. Darüber hinaus wird der radioaktive Stoff auch aktiv vom Körper ausgeschieden.

Die radioaktive Substanz wird in der Regel in die Vene oder unter die Haut (zum Beispiel bei Lymphuntersuchungen) gespritzt, und die aus dem zu untersuchenden Organ ausgesandte Strahlung wird mit einer sogenannten Gamma-Kamera aufgezeichnet.