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ComputertomographDie Computertomographie wird auch liebevoll als „Arbeitspferd“ der Radiologie bezeichnet.

Als modernes Schnittbildverfahren erzeugt es sehr genaue diagnostische Bilder nahezu aller Organe. Zu den häufigsten Anwendungen gehören Untersuchungen von

  • Lunge
  • Bauchraum
  • Gehirn und Hals
  • Wirbelsäule
  • Skelettsystem

Inzwischen lassen sich computertomographisch Veränderungen bereits ab 1 mm Durchmesser darstellen. Aufgrund der technischen Entwicklung werden dabei immer geringere Strahlendosen notwendig.

Computergestützte Nachverabreitungen der Bilder ermöglichen außerdem diagnostische Spezialverfahren wie

  • Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)
  • Nicht-invasive Darstellung von arteriellen und venösen Gefäßen (CT-Angiographie)
  • CT-Koloskopie
  • Detaillierte Darstellung der Kiefer und der Zähne (Dental-CT)

 

Wie funktioniert Computertomographie?

Die Computertomographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der eine Röntgenröhre um den Patienten rotiert. Während der Patient auf einer Untersuchungsliege Stück für Stück durch die kreisende Röhre bewegt wird, durchleuchtet ein dünn eingeblendeter Röntgenstrahl das zu untersuchende Gewebe. Gegenüber der Röntgenröhre fängt ein Detektorrring das „Schattenmuster“ der jeweiligen Körperschicht auf,  aus dem ein  Computer mit Hilfe eines komplexen Rechenverfahrens ein Schnittbild erstellt.

Moderne Computertomographen haben die Möglichkeit, mehrere Schichten gleichzeitig  aufzunehmen (z.B. 16 oder 64 Zeilen). Dies führt zu einer Verkürzung der Untersuchungsdauer und zu einer verbesserten Beurteilbarkeit der immer dünner werdenden Schichten, aus denen sich neben 3D  - Rekonstruktionen auch Querschnittbilder in jeder beliebigen Raumebene berechnen lassen.

 

Untersuchungsvorbereitungen

Bei Untersuchungen des Bauchraumes muss vor der Aufnahme etwas Kontrastmittel verteilt über eine Stunde getrunken werden, damit die Darmschlingen auf den Schnittbildern von den übrigen Organen abzugrenzen sind.

In einigen Fällen ist es außerdem erforderlich, ein Kontrastmittel in eine Armvene zu spritzen. Ob dies notwendig ist, wird ausführlich vor der Untersuchung mit Ihnen besprochen. Dieses jodhaltige Kontrastmittel ist in der Regel gut verträglich und wird nach kurzer Zeit über die Nieren wieder ausgeschieden. Bekannte Schilddrüsen -  und Nierenerkrankungen sowie Kontrastmittelallergien müssen während des Gespräches mit dem Arzt vor der Untersuchung angegeben werden. In diesen Fällen bringen Sie bitte Ihre aktuellen Schilddrüsen – und Nierenwerte mit.

Schwangere Patientinnen sollten wie bei allen Röntgenuntersuchungen nicht untersucht werden.

 

Untersuchungsablauf

Während der Untersuchung wird der Patient auf einer bequemen Liege durch einen ca. 80 cm weiten Ring (keine Röhre) bewegt.  Deshalb eignet sich dieses Verfahren auch für Patienten mit Platzangst. Die Untersuchungszeit beträgt insgesamt etwa 5 bis 10 Minuten.